Simpler TCP Online Portscanner

Nachfolgend kannst du die IP-Adresse deines DSL Routers zu Hause oder von deinen WebServer auf offene und evtl. kritische Ports testen, die ggf. eine Lücke für HACKER darstellen. Dazu benötigst du - speziell wenn du zu Hause bist - deine sogenannte IP-Adresse. Wenn du deine eigene IP nicht weißt, klicke hier, kopiere diese und komme wieder hier her zurück.

Gescannt werden derzeit insgesamt 36 kritische TCP-Ports (UDP folgt).

Warum werden nicht alle Ports gescannt? Die Antwort ist zunächst einfach: "ZEIT". Es gibt insgesamt 65535 Ports. Dieser in "" kleine Scanner hier, scannt aktuell 36 und benötigt hierzu ca. 1-2 Minuten. Bei 65535 Ports die ich dich hier scannen lassen würde kannst du dir in etwa ausrechnen, wie lange dies dauern würde.

Die "wichtigsten" Ports liegen zunächst im Bereich 0-1023 (standardisierte Ports) und in einem zweiten Bereich ab 1024 (registrierte Ports). Die hier von mir ausgewählten 36 Ports sind Bereiche, auf welchen am meisten im Internet passiert und wo Hacker gerne versuchen anzusetzen. Daher die Auswahl.

Scannst du von zu Hause hinter deinem DSL Router, sollten alle Ports "CLOSED" anzeigen (wenn du gearde zu Hause sitzt, klicke auf "wie ist meine IP-Adresse", kopiere diese und füge sie unten ein). Scannst du deinen eigenen WEB-Server gebe hierzu z.b. "mein-server.de" ein. Hier sollten nur die Ports für HTTP und/oder "HTTPS" als OPEN angezeigt werden (Ports: 80,44 und maximal noch die Ports: 8080 sowie 8443).

Wenn alle Ports zu Hause "CLOSED" anzeigen ist dies schon einmal ein gutes Zeichen. Wenn von diesen speziellen Ports welche hier gescannt werden zu Hause an deinem DSL-Router einer oder mehrere OPEN anzeigen, solltest du dich fragen warum. Bei WebServern können evtl. auch andere Ports neben HTTP/HTTPS offen sein, kläre dies aber sicherheitshalber auch mit evtl. Ansprechpartnern.

Zeigen alle Ports "CLOSED" an bedeutet dies jedoch nicht, dass Du automatisch vor Hackern geschützt bist. Es ist wie beschrieben ein gutes Zeichen, da die speziell hier gescannten Ports aus vielerlei Gründen "kritisch" sind. Dennoch können beispielsweise sogenannte Port-Forwardings, z.B. auf Überwachungskameras im Eigenheim, oder Fernsteuerungen für z.B. Heizung/Multimedia usw. Ziele von Angreifern werden. Außerdem schützen dich diese Ports - auch wenn sie geschlossen sind -nicht vor Viren/Spy- Phising oder sonstigen Schadprogrammen.

Tipp: Wenn du dein Mobiltelefon direkt testen willst, da du dieses ja auch oft unterwegs und außerhalb von zu Hause und deinem WLAN einsetzt, schalte WLAN ab und teste es über LTE (G4/G5) direkt. Das kannst du zu deiner Beruhigung machen. Allerdings ist die Wahrscheinlichkeit das hier Ports offen sind sehr gering. Falls doch, hast du eine Art 6er im Lotto und solltest dies unbedingt melden.

  • Das TCP Protokoll

    Das englisch Transmission Control Protocol (TCP, deutsch Übertragungs- Steuerungsprotokoll) ist ein Netzwerkprotokoll, das definiert, auf welche Art und Weise Daten zwischen Netzwerkkomponenten ausgetauscht werden sollen. Nahezu sämtliche aktuelle Betriebssysteme moderner Computer beherrschen TCP und nutzen es für den Datenaustausch mit anderen Rechnern. Das Protokoll ist ein zuverlässiges, verbindungs orientiertes, paketvermitteltes Transportprotokoll in Computernetz werken. Es ist Teil der Internetprotokollfamilie, der Grundlage des Internets.

    Entwickelt wurde TCP von Robert E. Kahn und Vinton G. Cerf. Ihre Forschungsarbeit, die sie im Jahr 1973 begannen, dauerte mehrere Jahre. Die erste Standardisierung von TCP erfolgte deshalb erst im Jahr 1981 als RFC 793. Danach gab es viele Erweiterungen, die bis heute in neuen RFCs, einer Reihe von technischen und organisatorischen Dokumenten zum Internet, spezifiziert werden. RFC 9293 bündelt die ursprüngliche Fassung und alle ihre Erweiterungen in ein einziges Dokument.

    Im Unterschied zum verbindungslosen UDP (englisch User Datagram Protocol) stellt TCP eine Verbindung zwischen zwei Endpunkten einer Netzverbindung (Sockets) her. Auf dieser Verbindung können in beide Richtungen Daten übertragen werden. TCP setzt in den meisten Fällen auf das IP (Internet Protokoll) auf, weshalb häufig (und oft nicht ganz korrekt) auch vom „TCP/IP-Protokoll“ die Rede ist.

    In Protokollstapeln wie dem OSI Modell sind TCP und IP nicht auf derselben Schicht angesiedelt. TCP ist eine Implementierung der Transportschicht. Aufgrund seiner vielen positiven Eigenschaften (Datenverluste werden erkannt und automatisch behoben, Datenübertragung ist in beiden Richtungen möglich, Netzüberlastung wird verhindert usw.) ist TCP ein sehr weit verbreitetes Protokoll zur Datenübertragung. Beispielsweise wurde TCP lange Zeit als fast ausschließliches Transportprotokoll für das WWW, E-Mail und viele andere populäre Netzdienste verwendet.

    Im WWW bekommt TCP Konkurrenz durch das verschlüsselte Transportprotokoll QUIC, das im Jahr 2021 standardisiert wurde.